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Pressemitteilung vom 06.07.2001

Dauervisitenkarte – Jeder schreibt die Daten selbst

Leipziger Tüftler erfindet Konzept für Jedermann.

Ein Tüftler aus Leipzig wollte schon immer berühmt werden. Jetzt meint er es geschafft zu haben.  Die Chipkarte als Dauervisitenkarte ist sein Konzept. Auf dem Chip der Visitenkarte sind, wie die persönlichen Daten auf der Krankenversicherungskarte, die Geschäftsadresse und weitere charakterisierende Firmendaten gespeichert. Die eigenen Geschäftsdaten kann jeder der ein Chiplesegerät an seinem PC angeschlossen hat, auf den Chip schreiben und lesen. Das ermöglicht  ein frei im Internet verfügbares Schreib- und Leseprogramm. Die eBizzCard, unter diesem Namen kommt die Karte auf den Markt, ist eine Spezialchipkarte mit 1kbyte Speicher. Die Karte wird demnächst in jedem Schreibwarenladen, Copyshop oder Internetcafe zum Einzelpreis von 4,40 Euro oder im kostengünstigeren Zehnerpack erhältlich sein. Die Karte ist PIN geschützt. Bei  unbenutzten Karten sind die vierstelligen PIN Nummern gleich und können somit vom Erstbenutzer frei verändert werden. Die Daten auf der eBizzCard lassen sich nur mit Kenntnis der entsprechenden PIN Nummer erstellen, bearbeiten und löschen.

Die Karte, die mit dem Firmenlogo, der Firmenadresse oder einem anderen frei zu wählendem Motiv bedruckt werden kann, wird von Geschäftsleuten und Mitarbeitern auf Messen, Seminaren oder gesellschaftlichen Anlässen als Datenspeicher benutzt. Mit den Adressdaten der Firma und dem individuellen Namen des Überbringers der eBizzCard ist die Datenübernahme einfach möglich. Möglich ist ein Link zu dem  Bild des Mitarbeiters oder der Firmenwebsite im Internet der auf der eBizzCard eingetragen sein kann.

Die Möglichkeit, die eBizzCard als Visitenkarte dem Geschäftsfreund zu übergeben, ist natürlich möglich, da der Preis in größeren Stückzahlen nur gering höher ist, als bei herkömmlichen Visitenkarten.

Die eBizzCard ist nicht zu verwechseln mit einer Kreditkarte, Geldkarte oder persönlicher Krankenversicherungskarte. Wie eine Visitenkarte wird diese Karte zum Zwecke der Weitergabe einer Anschrift benutzt. Zum Anspruch der Papiervisitenkarte kommt die Möglichkeit, diese Karte elektronisch mit preiswerten Lesegeräten (Kosten unter 25 Euro) einzulesen. Diese Lesegeräte werden in naher Zukunft zur Grundausstattung eines jeden PC zählen.

Äußerlich ist die eBizzCard kaum, von der bisher bekannten Visitenkarte zu unterscheiden. Es empfiehlt sich beim Aufdruck auf der eBizzcard aber auf schnell wechselnde Angaben, wie Telefonnummern oder Anschriften zu verzichten, da diese individuell auf dem Chip gespeichert werden. Der Vorteil liegt in der fehlerfreien Übernahme der Adresse, da sie vom Mitarbeiter selbst eingegeben wurden. 

 

Bei Messebesuchen entfällt die zeitraubende und personalintensive Datenerfassung . Veranstalter und Aussteller können gleichermaßen von den gespeicherten Daten profitieren. Das eBizzCard - Team finden Sie auf jeder Messe, wo die Karten bedruckt und beschrieben werden können oder auch Programme und Lesegeräte gekauft werden. Möglichkeiten der Beschreibung vor Ort sind ebenfalls vorhanden.

Mit dieser Idee ist dem Leipziger Tüftler wohl ein weiterer guter Wurf gelungen. Zu hoffen ist, dass er auch seine Entwicklungskosten mit diesem offenen Konzept decken kann.

Wollen wir nicht vergessen diesen Tüftler auch zu benennen.

Seine Name ist Christoph Sobotta. Im Internet zu besuchen unter  http://www.ebizzcard.org.

 

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